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Zukunftsweisende Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz

Während in Paris das globale Klimaabkommen unterzeichnet wurde haben die letzten Gemeinden der künftigen Klima- und Energiemodellregion Mostlandl Hausruck ihre Gemeinderatsbeschlüsse gefasst.  

Insgesamt 32 Gemeinden mit 61.500 Einwohnern (bis auf eine Gemeinde nahezu deckungsgleich mit der neuen Leaderregion) haben damit ihre Mitgliedschaft an der neuen Klima- und Energiemodellregion Mostlandl Hausruck bekundet. Damit ist der Grundstein für eigenes aktives Engagement zum Klima- und Umweltschutz gelegt. Die zahlreichen privaten Aktivitäten in der Region sollen nun durch diesen gemeinschaftlichen Einsatz verstärkt werden. Die Anerkennung als neue Region wird für die nächsten Wochen erwartet. Als nächster Schritt werden mit Vertretern der Gemeinden die eingereichten Maßnahmenpakete im Detail ausgearbeitet.

In dem 31-seitigen globalen Klimaabkommen setzte sich die Staatengemeinschaft das Ziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad, im Vergleich zur vorindustriellen Zeit, zu halten. Ein wichtiger Schritt, denn für betroffene Staaten und kleine Inseln hätte schon eine Zwei-Grad-Erwärmung katastrophale Folgen.

Des Weiteren soll mit dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern weltweit eine schnelle Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen erreicht werden. In der zweiten Jahrhunderthälfte soll dann ein Gleichgewicht erreicht werden, zwischen noch ausgestoßenen Treibhausgasen und deren Bindung, etwa durch Wälder.

Nähere Informationen zur Klimakonferenz in Paris sind unter http://unfccc.int/meetings/paris_nov_2015/meeting/8926.php ersichtlich. Die Unterlagen für die Bewerbung als Klima und Energiemodellregion sind hier ersichtlich.


 

"European Rural Parliament" (Euorpäisches Parlament des ländlichen Raums) 4.-6.11. Schärding

Über 60% der europäischen Bevölkerung lebt im ländlichen Raum. Aber wo entwickelt sich dieser hin? Welche Sorgen, Ängste und Bedürfnisse plagen die Menschen am Land, was brauchen Sie um nicht – wie so viele – in die Stadt abzuwandern?

In 15 EU-Staaten gibt es teilweise schon seit den 80er Jahren sogenannte „National Rural Parliaments“, also nationale Parlamente des ländlichen Raumes. In Schweden oder Estland zum Beispiel nehmen bis zu 1.000 Personen an dieser jährlichen Veranstaltung teil. Die Ergebnisse werden den aktuellen Regierungen und Politikern als Orientierung für die künftige Gestaltung ihrer Politik mitgeteilt.

 

Im Jahr 2013 fand das erste Europäische Parlament des ländlichen Raumes in Brüssel statt. Die zweite Veranstaltung dieser Art konnte vom 4. Bis 6. November 2015 in die innviertler Stadtgemeinde Schärding geholt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben der guten Lage zwischen den Flughäfen Wien und München zählt Schärding mit nur 5.000 Einwohnern als echtes ländliches Gebiet und hat zudem viel zu bieten. Im Grenzraum Österreich/Tschechien/Bayern können zusätzlich viele erfolgreiche Projekte mit unterschiedlichsten Inhalten und Herausforderungen studiert werden.

Bis zu 300 Personen werden erwartet. Delegationen aus 25 verschiedenen Nationen haben sich bereits gemeldet. Jede dieser Delegationen hat einen Prozess im eigenen Land gestartet und kommt mit spezifischen Inhalten angereist die in Versammlungen und Workshops in ein gemeinsames „Europäisches Manifest des ländlichen Raumes“ zusammengefasst werden. Das Manifest „Schärding 2015“ wird an sämtliche Regierungen Europas und die EU-Kommission übermittelt. Für die Stadt Schärding ist dies wohl der größte und bedeutsamste Kongress in ihrer Geschichte.
Die gesamte Veranstaltung steht unter der Patronanz des „Europäischen Rates“ und wird von drei parteipolitisch unabhängigen EU-Dachorganisationen, die sich mit ländlicher Entwicklung beschäftigen organisiert. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung vom Förderprogramm „Europa für seine Bürger“ (Europe for Citizens), sowie durch das Programm „Ländliche Entwicklung“ aus den Agrarressorts des Landes Oberösterreich und dem Lebensministerium.
Die Organisation obliegt der neuen LEADER-Region Sauwald-Pramtal unter Obmann Alois Selker unter tatkräftiger Mithilfe einer Projektmanagement-Firma und der BHAK Schärding, die sich mit etwa 10 Lehrern und 100 Schülern als Schulprojekt an der Gesamtorganisation beteiligt. Ihnen obliegt die Organisation der Workshopräume, einem Ausstellungszelt am Stadtplatz und eine Multimedia-Gruppe wird die gesamte Veranstaltung filmtechnisch dokumentieren.

 

Nähere Informationen finden Sie unter www.europeanruralparliament.com.

 


 

Das Projekt der Klima- und Energiemodellregionen ist eine Initiative des Lebensministeriums. Derzeit gibt es in ganz Österreich bereits 104 Klima- und Energiemodellregionen. Diese werden fördertechnisch vom Klima + Energiefond unterstützt. Bis 30. September waren die bisherigen 12 Hausruck Nord-Gemeinden als Klima- und Energiemodellregion Sternenland Hausruck Nord erfolgreich tätig, nun wird die gesamte Region Mostlandl Hausruck aktiv. Entsprechend den Energiezielen in der neuen LEADER-Strategie von Mostlandl Hausruck will man mit der Bewerbung als neue Modellregion in den Themenbereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energie aktiv sein.

In Zusammenarbeit mit dem oberösterreichischen Klimabündnis wurden die Bewerbungsunterlagen ausgearbeitet und zeitgerecht, am 8. Oktober beim zuständigen Ministerium eingereicht. Es haben insgesamt 31 Gemeinden mit 58.600 Einwohnern aus der Leaderregion Mostlandl Hausruck ihre Absicht bekundet, sich an der neuen Klima- und Energiemodellregion aktiv zu beteiligen.

Weiterlesen: Klima-und Energiemodellregion


 Ältester Heizkessel ist 48 Jahre alt!

Die  Klima- und Energie-Modellregion Sternenland Hausruck Nord hat im Zuge des Heizkessel-Castings den ältesten, noch in Betrieb befindlichen Heizkessel gesucht. „In Neukirchen am Walde in der Hauserstraße 18 sind wir fündig geworden“, freut sich Geschäftsführer Ing. Franz Augustin und gratuliert Herrn Scheuringer Hermann, dem Besitzer der Heizanlage. Dieser Heizkessel aus dem Jahr 1967 befindet sich nach wie vor im betriebsbereiten und fix eingebautem Zustand, der mit Heizöl für die zentrale Wärmeversorgung betrieben wird.

Am Casting haben sich über 60 Teilnehmer beteiligt, wobei das Baujahr der Kessel von 1967 bis 1993 reichte. Die Aktion wurde von den regionalen Installateuren und der Firma Guntamatic unterstützt. Die Fa. Guntamatic überreichte dem Gewinner im Rahmen des Hausruck Nord Genussfestes am 20. September den Gutschein für einen Biomassekessel im Wert von € 5.000,00. Unter allen restlichen Teilnehmern wurden unter notarieller Aufsicht weitere vier Gutscheine im Gesamtwert von € 2.000,00 verlost, diese gehen nach Waizenkirchen, Kallham, Neumarkt und Eschenau.  Alle vier Öfen werden nach wie vor mit Holz beschickt und sind für die Wärmeversorgung verantwortlich. Wir gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns nochmals bei allen Teilnehmern und Sponsoren recht herzlich! Mit dieser erfolgreichen Aktion endet die Projektlaufzeit für die Klima- und Energiemodellregion Sternenland Hausruck Nord. Wir wollen jedoch die Erfolgsgeschichte weiter fortführen und bewerben uns deshalb gemeinsam mit den anderen Gemeinden der neuen Leader-Region Mostlandl Hausruck als neue und größere Klima—und Energie-Modellregion, so der bisherige Obmann Dr. Kurt


Nach langem Strategieprozess und Bewerbung haben wir den Zuschlag als LEADER-Region durch das Ministerium für ein lebenswertes Österreich mit 1. Juni erhalten. Wir sind offziell für die Periode 2014 - 2020 wieder als LEADER-Region anerkannt und bekommen insgesamt rund 2,79 Mio. Euro an Fördermitteln in die Region.

 


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